PROPELLER
THEMA EINS: Neugier als Lebens- und Erfolgsmotor
Was viele grosse, erfolgreiche Geister auszeichnet – und vor allem die Philosophen, Forscher, Wissenschaftler, Künstler, die steinalt werden: Bis ins hohe Alter bleiben sie neugierig. Ständig entdecken sie wieder etwas Neues, das sie auch noch lernen, ergründen möchten. Was schon Kinder beim Lernen beflügelt, haben sie Zeit ihres Lebens lebendig gehalten.
Neugier wohl ist die stärkste Voraussetzung für Zufriedenheit und ein wichtiges Indiz für psychische Gesundheit, sie ist das pure Gegenteil von Depression und Burnout. Psychische Gesundheit heisst: nicht vorwiegend mit sich selbst beschäftigt sein. Oft besteht erfolgreiche Therapie einfach darin, Neugier aufs Neue zu wecken.
Dass der Mensch von Neugier getrieben ist, macht evolutiven Sinn. Um zu überleben, müssen wir nach dem Ausschau halten, was neu, anders, überraschend ist. Neugier verschafft uns einen Vorsprung an Wissen – und genau deshalb ist sie ein intrinsisch lustvoller Trieb.
Neugier, so haben Forscher herausgefunden, verschafft unserem Gehirn einen Dopaminkick. Dopamin – die "Lustchemikalie" – ist vor allem dann im Spiel, wenn der Mensch eine mögliche Belohnung wittert und wenn der Organismus sich angesichts einer neuen Situation auf eine passende Handlung vorbereiten muss.
Zudem gewöhnen wir uns nur zu schnell an die Dinge, die uns glücklich machen sollen: Gutes Essen, Unterhaltung, Vergnügen und Spass aller Art. Deshalb ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, scheinbar paradox, eine innere Unruhe: die unstillbare menschliche Lust auf Neues. Und das Gehirn liebt es, die Wahl zu haben: Je mehr Alternativen, desto besser. Also: neugierig bleiben!
(mehr zum Thema in PSYCHOLOGIE HEUTE, Juli 2006; "Was gibt's Neues" von Heiko Ernst).
Wann waren Sie das letzte Mal so richtig neugierig? Neugierig darauf, herauszufinden, wie etwas neu Gelerntes im Alltag funktioniert ...
Neugierig, was für verborgene Talente in Ihnen schlummern und wie man die wecken könnte ...
Neugierig auf eine exotische Speise, eine fremde Kultur, ein neues Wissensgebiet
Wann haben Sie das letzte Mal einen interessanten Menschen zum Essen eingeladen, weil Sie im Gespräch mehr über diese Person herausfinden wollten ...
Vielleicht waren Sie auch nur neugierig herauszufinden, was geschieht, wenn man mal von einer bewährten Routine abweicht ...
Wann haben Sie das letzte Mal ein GEO gelesen, ein Rätsel gelöst, bei einem Krimi mitkombiniert?
Wie wäre es, wieder mal etwas zu tun, dass völlig ausserhalb vom alltäglich Gewohnten steht, wo man noch gar nicht weiss, wohin einen das führen kann ...
Are you "hip & nosy"?
THEMA ZWEI: Mit NLP erfolgreich:
TOBIAS HEINEMANN – "DER GEDANKENJÄGER" – BEI RICHARD BANDLER MIT VON DER PARTIE
Der Mentalist TOBIAS HEINEMANN bringt in jüngster Zeit Hunderttausende von Schweizer Fernsehzuschauern mit seiner Serie "DER GEDANKENJÄGER" zum Staunen. Amüsiert, aber auch etwas beunruhigt sieht man da, wie sich Gedanken auch ohne Worte zeigen – für den, der sie zu lesen versteht.
Als ich mich mit dem Gedankenjäger treffe, um Einzelheiten seines Auftritts im Rahmen unserer Seminarserie EXPERIMENTELLE HYPNOSE zu besprechen, gibt es an allen Ecken bewundernde bis misstrauische Blicke des Wiedererkennens. Er wird von wildfremden Jugendlichen angequatscht: "Was denke ich jetzt gerade?" Ein Gedankenleser hat keinen Feierabend.
Die Leute reagieren erstaunt, verblüfft, begeistert auf seine Fernsehserie und die Urteile gehen von "Esoterik" bis "Kameratricks." Er sagt selber, Vieles ist lange eingeübtes Know-how, das er sich autodidaktisch aus Büchern, Videos, persönlichen Begegnungen mit anderen Könnern in diesem Metier im Laufe der Jahre angeeignet hat. Im Gespräch erzählt er mir, wie sein Interesse an Mystisch-magischem schon im Alter von vier, fünf Jahren angefangen hat. Anfänglich hat er sich für Zauberei interessiert. Mit zwölf faszinierte ihn die Hypnose und schliesslich kam er mehr und mehr zum puren Mentalism.
Schon mit zwölf hatte er ganz klar das Ziel visualisiert, mit einer neuen Art von Performance in einer eigenen Fernsehshow die Menschen zu verblüffen. "Ich war immer sehr gut im Visualisieren. Ich war ein fauler Schüler, aber ich konnte mir ungeheuer viel merken, indem ich mir Lerninhalte bildlich vorstellte."
Mit 15 hatte er seinen ersten Kontakt mit NLP. "Auch im NLP kenne ich mich nicht extrem gut aus in der ganzen Bandbreite. Ich suche mir wie überall das raus, was für meinen Zweck brauchbar ist". Die Dinge, die er sich rausgepflückt hat – Ankern, hypnotische Zustandsbeeinflussung, Kalibrieren, das Lesen nonverbaler Signale - hat er allerdings zu stupender Meisterschaft getrieben. Beeindruckend, wie er einen Hotelangestellten in einem von mehreren hundert Hotelzimmern einen Gegenstand verstecken lässt und sich von ihm wie von einer menschlichen Wünschelrute zum Gegenstand führen lässt, einfach indem seine Muskelspannung kalibriert, die ihn unweigerlich ans Ziel führt.
Wenn er Leute bittet, an eine bestimmte Person zu denken und einen wildfremden Passanten dazu bringt, den Namen der Person zu erraten, dann fragt man sich immer wieder verblüfft: Wie macht der Kerl das? Wie funktioniert das? Kann gut sein, dass Sie dem schon bald auf die Schliche kommen können, denn TOBIAS HEINEMANN wird mit einem Auftritt im Rahmen unserer Seminarserie EXPERIMENTELLE HYPNOSE seine Experimente mit Mentalism live demonstrieren.

http://www.tobiasheinemann.ch/
DIE SNOWBOARD-CHAMPIONS PHILIPP UND SIMON SCHOCH
Ebenfalls sehr erfolgreiche Umsetzer von NLP-Techniken sind die Snowboardbrothers PHILIPP und SIMON SCHOCH, die grossen Gold- und Silber Medaillen-Abräumer an den letztjährigen Snowboardmeisterschaften – die Platz eins und zwei im Gesamtweltcup unter sich aufteilen.
Vor zwei Jahren habe ich die beiden in einem meiner firmenintern durchgeführten SELBSTCOACHER-Seminare kennengelernt. Damals wusste ich noch gar nicht, mit wem ich es zu tun hatte. Erst als die beiden in der Mittagspause im Restaurant von Autogrammjägern bestürmt wurden, dämmerte mir, dass ich da Promis als Kursteilnehmer hatte.
Kürzlich erzählte mir SIMON SCHOCH, wie er und sein Bruder nach dem Kurs angefangen hatten, mehrmals am Tag zu visualisieren, wie sie auf dem Siegerpodest standen. Und zwar nicht unter den ersten zehn, sondern ganz klar auf dem ersten und zweiten Platz, selbst wenn einige Leute das unbescheiden und unschweizerisch fanden. Der Erfolg hat den Schochbrothers schliesslich recht gegeben.
Dann drücken wir mal die Daumen für die kommende Snowboard-Saison.

http://www.schochbrothers.ch/
THEMA DREI: Der Buchtipp
"Ich – Wie wir uns selbst erfinden" - von WERNER SIEFER und CHRISTIAN WEBER, Campus Verlag, ISBN-13: 978-3-593-37676-9
Wenn man das liest, wird einem fast schwindlig, wie hochkomplex etwas für uns absolut Selbstverständliches ist: dass wir uns als ein kohärentes Ich erleben, das seinen Körper spürt, die Welt um sich herum wahrnimmt und vermeint, eigene wohlüberlegte Entscheidungen treffen zu können.
Die neurologische Forschung hat in den letzten zehn Jahren Riesenfortschritte gemacht und die neuen Erkenntnisse haben Konsequenzen für die Art, wie wir über Lernen, Veränderung und generell über unser Leben denken. Quintessenz: das Ich ist eine Erfindung, die auch anders sein könnte ... Wir gestalten unser Gehirn ... Veränderung ist viel länger möglich als bisher gedacht ...
Was wir hier resümiert bekommen ist so revolutionär wie in der Renaissance die Erkenntnis, dass die Erde keine Scheibe und nicht das Zentrum der Welt ist. Dieses Buch ist Pflichtlektüre für alle, die an Menschen interessiert sind. WERNER SIEFER und CHRISTIAN WEBER resümieren fundiert und süffig geschrieben die neuesten Erkenntnisse von Neurologen und Philosophen und machen Komplexes leicht verständlich.
THEMA VIER: Experimentelle Hypnose
Warum diese Ausbildung ein "must" ist und warum es nötig ist, sich jetzt anzumelden
- Weil EXPERIMENTELLE HYPNOSE die oft vergessene Quelle von NLP, DESIGN HUMAN ENGIEERING und NEURO-HYPNOTIC REPATTERNING ist
- Weil die Beschäftigung mit EXPERIMENTELLE HYPNOSE rauschhaft kreativ macht
- Weil man nirgendwo sonst in der Welt EXPERIMENTELLE HYPNOSE auf diesem Niveau erleben kann
- Weil man bei einem der einflussreichsten Trainer der Gegenwart lernt, von dem unzählige Trainer direkt oder indirekt gelernt haben.
- Weil es zusätzlich zu RICHARD BANDLER ein attraktives Rahmenprogramm gibt:
Der Gedankenjäger TOBIAS HEINEMANN
Senegalesische Trancetrommler für alle, die Trancen gern heftig haben
JEREMY NARBY, der Anthropologie, der modellierte, wie Schamanen im Regenwald mit Pflanzen kommunizieren und darüber das Buch "Die kosmische Schlange" schrieb
RONNIE AMSLER und ERICH ZULAUF mit Live Band "Trance à gogo"
und weitere Surprize-Guests
- Weil Sie hier NLP direkt an der Quelle lernen, erleben, aufgleisen können – und das in der Schweiz – wow!
- Weil das Seminar bereits zu 80% ausgebucht ist und sich erfahrungsgemäss im letzten Moment noch viele anmelden wollen.
- Weil es wahrscheinlich das letzte Training ist, das ich mit RICHARD BANDLER organisiere, da neue, spannende Projekte mich in den nächsten Jahren beschäftigen werden
Ich bin mir bewusst, dass das alles sehr vollmundig tönt, aber "wes das Herz voll, des fliesst die Zunge über" und dieses Training wird der Hammer. Punkt.
Mehr dazu: EXPERIMENTELLE HYPNOSE mit RICHARD BANDLER
THEMA FÜNF: Neue Kurse im Programm
- Wenn Sie die entscheidenden Elemente wirksamer Kurzeittrainings kennenlernen und anwenden möchten:
DER BÜHNENTIGER
- Wenn Sie sich in relativ kurzer Zeit ein Maximum an Erfahrungswissen holen möchten, um auch "schwierigere" Zeitgenossen erfolgreich zu coachen: COACHING PANDÄMONIUM
THEMA SECHS: Vorschau
DER NÄCHSTE PROPELLER widmet sich dem Thema: Warum wir mit NLP und Hypnose richtig liegen - neueste Erkenntnisse aus der Neuropsychologie |